Von einem Stuhl zum gesamten Raum

Wie sich RIM von der Herstellung von Drehstühlen zur Gestaltung komplexer Interieurs entwickelt hat

Am Anfang stand ein Stuhl. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Gefertigt unter Bedingungen, die eher an eine Garage als an eine Produktionshalle erinnerten. In einer Zeit, in der das Unternehmertum gerade erst an Fahrt aufnahm und sich der Markt noch formte. Die ersten Drehstühle waren nicht nur Produkte. Sie waren die Antwort auf ein konkretes Bedürfnis – funktionales, verfügbares und hochwertiges Sitzen für den Arbeitsalltag zu schaffen. Gleichzeitig waren sie der Beginn einer Denkweise, die RIM bis heute prägt: Wie sitzen, arbeiten und bewegen sich Menschen tatsächlich im Raum?

Vom Produkt zum Verständnis des Raums

Lange Zeit war RIM ein Synonym für den Bürostuhl. Ergonomisch, zuverlässig und für langes Sitzen konzipiert. Nach und nach zeigte sich jedoch, dass der Stuhl allein nicht ausreicht. Die Art zu arbeiten hat sich verändert. Büros sind nicht mehr nur Orte individueller Leistung. Es entstanden offene Flächen, informelle Zonen, Bereiche für Zusammenarbeit, Konzentration und Erholung. Und damit auch neue Anforderungen an die Ausstattung.

Es reicht nicht mehr aus, nur zu lösen, wie ein Mensch sitzt. Entscheidend ist auch, wo er sitzt, warum er dort sitzt und wie er sich im Raum bewegt. Genau hier begann der eigentliche Wandel.

Soft Seating: Komfort als Teil der Arbeit

Der Einstieg in den Bereich Soft Seating war nicht nur eine Erweiterung des Portfolios. Er bedeutete einen Perspektivwechsel. Sessel, Lounge-Sitzmöbel und modulare Sofas brachten eine neue Qualität in die Arbeitsumgebung – Komfort, Informalität und Variabilität. Der Raum begann, sich in verschiedene Ebenen zu gliedern. Es ging nicht mehr nur um den Arbeitsplatz, sondern um ein gesamtes Umfeld, das unterschiedliche Aktivitäten im Laufe des Tages unterstützt.

Produkte wie Kloe, Organix, Ca-va oder Cubix zeigen, dass auch weiches Sitzen mit Fokus auf Ergonomie, Langlebigkeit und langfristige Nutzung gestaltet werden kann.

Soft Seating wurde so zu einem natürlichen Bestandteil des modernen Büros. Und durch Soft Seating wurde RIM zugleich auf natürliche Weise Teil neuer Bereiche öffentlicher Interieurs, zum Beispiel in Hotels, Cafés und Restaurants.

Agilo: wenn Möbel beginnen, Raum zu gestalten

Ein wesentlicher Schritt kam mit dem Programm Agilo. Es handelt sich nicht nur um Möbel. Es ist ein System, mit dem sich Räume strukturieren, gliedern und anpassen lassen. Es reagiert auf das Bedürfnis nach Privatheit und Offenheit, auf Akustik und visuellen Komfort. Agilo bringt Flexibilität – die Möglichkeit, Arbeits-, Kollaborations- und Entspannungszonen zu schaffen, ohne bauliche Eingriffe vornehmen zu müssen.

Für Architekten und Designer ist es ein Werkzeug. Für Nutzer entsteht ein Umfeld, das Arbeiten, Austausch und Erholung unterstützt.

Damit hat sich RIM von der Rolle eines Herstellers einzelner Möbelstücke zu einem Partner entwickelt, der hilft, den gesamten Raum zu definieren.

Eine Marke, eine Lösung

Heute basiert RIM nicht mehr nur auf Stühlen. RIM basiert auf der Fähigkeit, umfassende Lösungen anzubieten:

  • Arbeitsstühle
  • Soft Seating
  • modulare Systeme
  • Akustiklösungen
  • Zubehör und funktionale Elemente

Alles in einer einheitlichen Designsprache, mit Fokus auf Ergonomie und präzise Verarbeitung.

Für Partner bedeutet das Einfachheit.
Für Projekte Konsistenz.
Für Nutzer ein Umfeld, das im Alltag funktioniert.

Wohin wir gehen

Die Richtung ist klar: weniger Produkte als Solitäre, mehr Lösungen als Ganzes. Die Zukunft von Arbeits- und Gewerbeflächen liegt in ihrer Flexibilität, Variabilität und Fähigkeit, auf Veränderungen zu reagieren. Ob in Büros, Schulen, im Gesundheitswesen oder in der Hospitality.

RIM möchte dabei ein Partner sein, der Sitzen versteht – und zugleich den gesamten Raum begreift.

Denn heute geht es nicht mehr nur darum, einen guten Stuhl zu entwerfen. Es geht darum, ein Umfeld zu gestalten, in dem Menschen gut arbeiten, zusammenarbeiten und sich erholen können.