Wir haben erstmals unseren CO₂-Fußabdruck für Scope 1 und Scope 2 berechnet

Wir haben erstmals den CO₂-Fußabdruck unseres Unternehmens für Emissionen nach Scope 1 und Scope 2 berechnet. Das Ergebnis liefert uns eine Ausgangsbasis, um Emissionen im Zusammenhang mit unserem eigenen Betrieb und der eingekauften Energie besser zu verstehen und zu steuern.

Die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks hilft uns, besser zu erkennen, welche Bereiche unseres Betriebs die höchsten Emissionen verursachen – insbesondere Firmenfahrzeuge und eingekaufte Energie. Dadurch erhalten wir eine klarere Grundlage für praktische Entscheidungen – zum Beispiel, wie wir den Kraftstoffverbrauch erfassen, wie wir mit Energiedaten arbeiten, wo künftig realistische Einsparpotenziale liegen könnten und welche Informationen wir in den kommenden Jahren konsequenter sammeln müssen.

Die Berechnung wurde in Zusammenarbeit mit Envitrail erstellt und umfasst den Berichtszeitraum vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2026. Sie folgt der Methodik des GHG Protocol, einem der weltweit am häufigsten verwendeten internationalen Rahmenwerke für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen.

Wie Emissionen unterteilt werden: Scope 1, 2 und 3

In der Treibhausgasbilanzierung werden Unternehmensemissionen üblicherweise in drei Gruppen unterteilt: Scope 1, Scope 2 und Scope 3.

Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden. Dazu zählen typischerweise Kraftstoffe, die in Firmenfahrzeugen, vom Unternehmen betriebenen Anlagen, Kesseln, Heizsystemen oder anderen eigenen Quellen verwendet werden.

Scope 2 umfasst indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie, vor allem Strom, Wärme und Kälte. Diese Emissionen entstehen physisch nicht direkt am Standort des Unternehmens, stehen aber mit der vom Unternehmen genutzten Energie in Verbindung.

Scope 3 umfasst weitere indirekte Emissionen in der breiteren Wertschöpfungskette. Dazu können eingekaufte Materialien und Komponenten, Aktivitäten von Lieferanten, Transport, Abfall, Geschäftsreisen, die Nutzung von Produkten sowie deren Behandlung am Ende des Lebenszyklus gehören.

Für diese erste Berechnung hat sich RIM CZ auf Scope 1 und Scope 2 konzentriert.

Was in unsere erste Berechnung einbezogen wurde

Die Berechnung umfasste Emissionen im Zusammenhang mit unserem eigenen Betrieb und der eingekauften Energie für den Berichtszeitraum vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2026.

In der Praxis bedeutet dies, dass wir Daten vor allem aus folgenden Bereichen gesammelt und ausgewertet haben:

  • Kraftstoffverbrauch von Firmenfahrzeugen
  • Brennstoffe, die in vom Unternehmen betriebenen Anlagen und weiteren eigenen Betriebsbereichen verwendet werden
  • eingekaufter Strom
  • eingekaufte Wärme
  • eingekaufte Kälte

Damit haben wir erstmals ein Gesamtbild der Emissionen erhalten, die direkt mit dem Betrieb unseres Unternehmens und der von uns eingekauften Energie verbunden sind.

Scope-3-Emissionen wurden in diesem ersten Schritt nicht einbezogen. Ihre Berechnung ist komplexer, da sie Daten aus der breiteren Wertschöpfungskette erfordert, beispielsweise zu Materialien, Komponenten, Lieferanten, Logistik, Abfall und dem Produktlebenszyklus. Mit relevanten Scope-3-Kategorien möchten wir in der nächsten Phase arbeiten.

Unser erstes Ergebnis

Für den Berichtszeitraum 2025/26 betrug der gesamte CO₂-Fußabdruck von RIM CZ für Scope 1 und Scope 2:

295,91 t CO₂e

Dieser setzt sich zusammen aus:

  • Scope 1: 237,10 t CO₂e
  • Scope 2: 58,81 t CO₂e

Der größte Anteil des Ergebnisses steht im Zusammenhang mit dem Kraftstoffverbrauch der Firmenfahrzeuge.

Was als Nächstes kommt

Die aktuelle Berechnung bietet uns eine Ausgangsbasis für zukünftige Vergleiche. In den kommenden Jahren möchten wir die Erfassung und Auswertung betrieblicher Daten weiter verbessern, insbesondere in Bereichen mit dem größten Anteil an den Gesamtemissionen.

Als nächsten Schritt planen wir, unsere Arbeit auf relevante Scope-3-Kategorien auszuweiten. Für ein produzierendes Unternehmen wie RIM CZ ist dies wichtig, da ein großer Teil der gesamten Umweltauswirkungen voraussichtlich mit eingekauften Materialien, Komponenten, Lieferanten, Logistik und dem Produktlebenszyklus verbunden ist.

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